Presseberichte

Geschäftsführender Vorstand der Landesakademie

Sonntag, 08. Februar 2009
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Bild von link:
Thomas Kronenberger, Schatzmeister
Herrmann-Josef Hiery, Vorsitzender
Josef Petry, Stv. Vorsitzender

 

Leo-Clambour-Medaille verliehen

Sonntag, 07. Dezember 2008
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Leo-Clambour-Medaille des BZVS
Ehrung 2008 für Theo Gries und Adolf Hoffmann
Heute sollen zwei Persönlichkeiten eine ganz besondere Ehrung erfahren.
Die lange musikalische Vita der beiden ist schnell erzählt.
Man kennt Herrn Gries und Herrn Hoffmann in Zupfmusikkreisen seit einem halben Jahrhundert. Beide spielen schon rund 50 Jahre mindestens ein Zupfinstrument. Sie sind das Herzstück ihres jeweiligen Heimatvereins, und sie engagieren sich über Jahrzehnte im eigenen Orchester und darüber hinaus auf Kreisebene und im erweiterten Bundesvorstand des BZVS.
Theo Gries
Jahrgang 1937, wohnhaft in Dudweiler
1949 Erlernung des Mandolinenspiels
Seit 1951 Orchestermitglied im Mandolinenverein Dudweiler als Mandolinist
Wenige Jahre später lernte er zusätzlich Kontrabass und spielte dann rund 20 Jahre in seinem Orchester dieses Instrument.
Von 1965 bis 1980 wirkte er als erster Vorsitzender seines Vereins
1980 übernahm er die musikalische Leitung des Dudweiler Zupforchesters.
Bereits in jungen Jahren engagierte er sich als Vorsitzender des Musikkreises Saarbrücken
Seit 1992 bis heute ist er wiederum Vorsitzender des Kreises Saarbrücken und seit einigen Jahren zusätzlich auch des Saarpfalzkreises. Somit ist er seit 16 Jahre ununterbrochen Mitglied des Bundesvorstandes im BZVS.
Jahrelang nahm Herr Gries als Delegierter des BZVS an den Sitzungen der Union Musical Interregional (UMI) in Luxemburg teil. Er übernahm in dieser internationalen Arbeitsgemeinschaft auch längere Zeit die verantwortungsvolle Position des General-Schatzmeisters.
Adolf Hoffmann
Jahrgang 1930, wohnhaft in Alsweiler (Kreis St. Wendel)
Mit 15 Jahren fing er mit dem Akkordeonspiel an und musizierte in verschiedenen Gruppen. Kaum war er durch den Stimmbruch, trat er dem Männergesangverein Alsweiler bei und singt nun schon über 60 Jahre dort im Chor.
Entscheidend für die Zupfmusik ist, dass er 1959 Mitgründer des Mandolinenvereins Alsweiler war. Dort wirkt er jetzt rund 50 Jahre als Vorsitzender und als Mandolaspieler
In jungen Jahren engagierte er sich längere Zeit als Kreisjugendleiter.
Herr Hoffmann ist buchstäblich Mitglied in jedem Kulturverein seines Heimatortes.
In reiferen Jahren wurde er auch noch aktiver Kirchenchorsänger.
Seit April 1971, also seit 37 Jahren, ist Adolf Hoffmann für die Zupfmusik ununterbrochen im Amt des Kreisvorsitzenden/ Kreis St. Wendel tätig und somit auch die ganze Zeit über im Bundesvorstand des BZVS aktiv.
Hinweise zur Leo-Clambour-Medaille
Die beiden Herren werden heute für ihre herausragenden kulturpolitischen Leistungen mit der Leo-Clambour-Medaille ausgezeichnet. Für die jüngeren Menschen sollte man kurz auf den Namensgeber und den Rang dieser Ehrung eingehen.
Leo Clambour (1919-1985) war einer der Vorgänger von Thomas Kronenberger im Amt des BZVS-Präsidenten. In seiner Ägide hat er über 20 Jahre lang Vorbildliches geleistet. Er hat als Lehrgangspädagoge für die Jugendförderung und die künstlerische Breitenarbeit Sorge getragen. Als Manager des Saarländischen Zupforchesters hat er die Spitzenarbeit vorangetrieben. Da er von Beruf Rundfunkredakteur und als Programmgestalter beim SR beschäftig war, nahm er einen enormen Einfluss auf die mediale Verbreitung und Bekanntmachung qualitativ hochwertiger Zupfmusik. Außerdem hat Herr Clambour in vielen saarländischen und internationalen Kooperationen mitgearbeitet und Netzwerke geknüpft.
Das beschlussfassende Gremium des BZVS, die Bundesgeneralversammlung, hat 1995 die Leo-Clambour-Medaille als eine besondere Ehrung eingeführt, um Persönlichkeiten, die sich um die saarländische Zupfmusik in herausragendem Maße verdient gemacht haben, auszuzeichnen.Sie wird unabhängig von „Dienstjahren“ oder Ämtern verliehen.
Die Auszeichnung soll Leistungen würdigen, die einen außerordentlichen Rang haben. (Sie ist bisher erst sieben mal verliehen worden.)
Ehrung der beiden Herren
Für ihr langfristiges musikalisches und vereinspolitisches Wirken in ihren Heimatorchestern und ihre Verdienste für die Zupfmusik sind Herr Theo Gries und Herr Adolf Hoffmann bereits angemessen geehrt worden.(Sie tragen beide Ihre goldenen Ehrennadeln am Revers.)
Darüber hinaus darf ich jetzt die beiden Herren mit der Leo-Clambour-Medaille auszeichnen  – im Sinne der Ehrenordnung des BZVS.
 
 
Sehr geehrter Herr Gries und sehr geehrter Herr Hoffmann,
Ihre außerordentliche Leistung liegt in Ihrem langjährigen überörtlichen kulturpolitischen Engagement und in Ihrer hohen Integrationswirkung innerhalb des saarländischen Fachverband der Zupfmusik.
Es wird ihnen nachgesagt, Sie seien die Seele ihres Vereins, der Motor der zupfmusikalischen Kreisaktivitäten und eine Brücke zwischen Bundesvorstand und den örtlichen Vereinen Ihrer Region. In Zeiten, in denen es in Vereinen kriselt und Orchester und Ensembles aufgelöst werden, steht jeder von Ihnen wie ein Fels in der Brandung und hält seine Musiziergemeinde zusammen.
Sie gestalten – seit einem halben Jahrhundert – ehrenamtliches kulturpolitisches Engagement nicht nur als musikalisches Hobby, sondern als Lebensaufgabe. Als Integratoren erfüllen Sie neben den künstlerischen auch soziale, gemeinschaftsstiftende und jugendfördernde Aufgaben. Sie sind damit auch Garanten der traditionellen Kulturarbeit in Ihren Gemeinden. Dafür sind wir Ihnen zu Dank verpflichtet.

Ich darf Ihnen nun für Ihre außerordentlichen Verdienste die Leo-Clambour-Medaille überreichen und Ihnen zu dieser Auszeichnung herzlich gratulieren.

Dr. Susanne Reichrath, Staatssekretärin im Kultusministerium
Kirkel den 23.11.2008

Vorbereitung und Texte von Edwin Mertes


Ehrungen 2008

Sonntag, 07. Dezember 2008
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BZVS Ehrungen 2008
 
Für 15 Jahre Nadel in Bronze
Sandra Kammer  Wander-u. Unterhaltungsverein „Edelweiß“ Püttlingen
Christina Bies  Mandolinenorchester „Frohsinn“ Altforweiler am     01.06.08
Monika Bies Mandolinenorchester „Frohsinn „ Altforweiler am     01.06.08
Dominique Fedick Mandolinenorchester „Frohsinn“ Altforweiler am     01.06.08
Annette Schwarz  Mandolinenorchester „Frohsinn“ Altforweiler am     01.06.08
Nicole Schmidt  Mandolinen u Wanderver. „Kerpen“ Illingen am     28.09.08
Dr. Karsten Schmidt Mandolinen u Wanderver. „Kerpen“ Illingen am     28.09.08
 
Für 25 Jahre Urkunde und Nadel in Silber
 
Edeltraud Towae Mandolinenverein „Gut Klang“ Köllerbach e.V. am 18.05.08
Werner Towae Mandolinenverein „Gut Klang“ Köllerbach e.V. am 18.05.08
Markus Kirsch Mandolinenverein „Gut Klang“ Köllerbach e.V. am 18.05.08
Sigi Fisch Mandolinenorchester „Niedtal“ Siersburg                       
Edwin Heitz Mandolinenorchester „Niedtal“ Siersburg                       
Johann Jenal Mandolinenorchester „Niedtal“ Siersburg             
Ursula Dupont-Otto Mandolinenorchester „Niedtal” Siersburg                           
 Leni Wupper Wander u. Unterhaltungsverein „Edelweiß“ Püttlingen   
Beate Becker Wander u. Unterhaltungsverein“Edelweiß“ Püttlingen
Andreas Becker Wander u. Unterhaltungsverein „Edelweiß“ Püttlingen
Birgit Hochgräfe Mandolinenorchester „Frohsinn“ Altforweiler am 01.06. 08
Sabine Engel Mandolinen u. Wanderver. „Kerpen“ Illingen am 28.09.08
Rainer Zewe Mandolinen u. Wanderver. „Kerpen“ Illingen am 28.09.08
Petra Kannengiesser Zupforch. der Naturfreunde Friedrichsthal  am  07.12.08
 
 
Für 10 Jahre Dirigent, Urkunde u. Nadel in Bronze
Calogero Spada Wander-u. Unterhaltungsverein „Edelweiß“ Püttlingen
 
 Für 20 Jahre Dirigent, Urkund und Nadel in Silber
Josef Grün Mandolinenverein „Gut Klang“ Köllerbach e.V. am 18.05.08
 
 
Für 40 Jahre Urkunde und Nadel in Silber
Albert Becker Mandolinenorchester „Niedtal“ Siersburg             
Berthold Engel Mandolinenorchester „Niedtal“ Siersburg             
Peter Krotten Mandolinenorchester „Niedtal“ Siersburg             
Alice Ehl Mandolinenorchester „Frohsinn“ Altforweiler am 01.06.08
Marga Nimsgern Mandolinenorchester „Frohsinn“ Altforweiler am 01.6.08
Annamarie Schug Mandolinenorchester „Frohsinn“ Altforweiler am 01.6.08
Reinhilde Weiß Mandolinenorchester „Frohsinn“ Altforweiler am 01.6.08
Doris Meiser Mandolinen u. Wanderver. „Kerpen“ Illingen am 28.9.08
Rita Bick Mandolinen u. Wanderver. „Kerpen“ Illingen am 28.9.08
Manfred Jochum Mandolinen u. Wanderver. „Kerpen“ Illingen am 28.9.08
Nikolaus Bick Mandolinen u. Wanderver. „Kerpen“ Illingen am 28.9.08
 
 
 
Für 50 Jahre, Verdienst- Nadel m.Urkunde Gold
Ulrike Rennollet Mandolinenclub „Edelweiß“ Ludweiler    am 20.04.08
Lydia Bertrand Mandolinenorchester „Frohsinn“ Altforweiler am 01.06.08
Karin Fromkorth   Zupforchester Dudweiler  am 15.06.08
Rosmarie Rauch Zupforchester der Naturfreunde Friedrichsthal am 07.12.08


BZVS Nadeln und Urkunden 2007

Freitag, 28. Dezember 2007
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15 Jahre Nadel in Bronze

Christina Speicher, Mandolinenverein Köllerbach, geehrt am 25.3. 07

25 Jahre Nadel in Silber mit Urkunde

Diersmann Beatrix, Mandolinen u. Gitarrenverein Quierschied, geehrt am 17.06. 07
Fecht Detlef, Mandolinen u. Gitarrenverein Quierschied, geehrt am 17.06.07
Kessler Willi, Mandolinen u. Gitarrenverein Quierschied, geehrt am 17.06.07
Stadler- Boussard Gabriel, Mandolinen u. Gitarrenverein Quierschied, geehrt am 17.06.07

40 Jahre, Nadel in Gold mit Urkunde

Glod Werner, Mandolinen u. Gitarrenverein Quierschied, geehrt am 17.06.07
Kipper Maria, Mandolinen u. Gitarrenverein Quierschied, geehrt am 17.06.07
Morschett Erika, Mandolinen u. Gitarrenverein Quierschied, geehrt am 17.06.07

50 Jahre Nadel in Gold mit Urkunde

Marianne Meier, Mandolinenorchester Dillingen Pachten

60 Jahre Verdienst-Nadel mit Urkunde

Maurer Siegfried, Mandolinen u. Gitarrenverein Quierschied, geehrt am 17.06.07
Schommer Manfred, Mandolinen u. Gitarrenverein Quierschied, geehrt am 17.06.07


Mandolinen virtuous

Samstag, 01. Dezember 2007
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Saarbrücken. Laien können es in der Musik erstaunlich weit bringen – besonders erfreulich, wenn es sich dabei um den Nachwuchs handelt. Was bei Heranwachsenden in dieser Beziehung möglich ist, zeigte ein Konzert mit dem Saarländischen Jugendzupforchester und dem Saarländischen Jugendgitarrenorchester in der Saarbrücker Musikhochschule. Unter der Leitung von Stefan Jenzer spielte das Jugendzupforchester, in dem die Mandolinen melodiebestimmend sind. Literatur des 18. Jahrhunderts wurde von den Jugendlichen sauber und technisch gelenkig hervorgesprudelt, und drei von ihnen zeigten solistisch auf Mandoline, Mandola und Gitarre in einem Vivaldi-Konzert (Allegro) atemberaubende Virtuosität. Zum Abschluss des ersten Konzertteils eine instrumentenfreie Klatsch-Etüde des Gesamt-Orchesters. Das Publikum war aus dem Häuschen.

Nach der Pause dann das Jugendgitarrenorchester, das, ebenfalls unter der Leitung von Jenzer, vergleichbar geschmeidig musizierte. Neben einer Suite des Spaniers Gaspar Sanz (1640-1710) mit äußerst bekannten Themen widmete man sich vornehmlich zeitgenössischen Klängen mit schmissigen Tanzrhythmen und gewagteren Harmonien. Höhepunkt auch hier das begeisternde Solo dreier Nachwuchsmusiker mit der technisch recht schwierigen Studie “Rush Hour” von Ralph Paulsen-Bahnsen. pes


Saitenklänge auf höchstem Niveau

Donnerstag, 29. November 2007
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Saarländisches Zupforchester begeisterte das Publikum in Kirkel

Demonstration ihres Könnens: Unter der Leitung von Reiner Stutz boten Musikerinnen und Musiker des saarländischen Zupforchesters bei ihrem Jahresabschluss mit einem hochkarätigen Programm eine Zupfmusikpräsentation auf höchstem Niveau. Es gab zudem zwei Ehrungen.

Von SZ-Mitarbeiter Bernhard Reichhart

Kirkel. Unter dem Motto “Vom Barock bis zum Tango” begeisterte das saarländische Zupforchester (SZO) die Besucher im Bildungszentrum der Arbeitsklammer in Kirkel. Unter der Leitung von Reiner Stutz boten die Musikerinnen und Musiker bei ihrem Jahresabschluss mit einem interessanten Programm eine Zupfmusikpräsentation auf höchstem Niveau und ernteten großen Beifall.
Eröffnet wurde das meisterliche Konzert mit Valentin Hausmanns Stück “Sechs neue, artige und liebliche Tänze” in der Transkription von Wilhelm Krumbach. Zum Gedenken an den im Oktober gestorbenen Ostberliner Komponisten Kurt Schwaen führte das Zupforchester mit der “Abendmusik” (Vier Canzoni) eines seiner früheren Werke auf, das als eines der ganz wichtigen Kompositionen der Zupfmusikliteratur gilt. Abgerundet wurde das musikalische Ereignis mit dem “Concerto all unsisono op2 Nr6” von Evaristo Felice Dall’Abaco, dem rhythmischen und sehr markanten “Libertango” von Astor Piazzolla als eigentlichem Höhepunkt des Konzertes. Darüber hinaus präsentierte das saarländische Zupforchester zwei Werke der beiden japanischen Komponisten Yasuo Kuwahara (“Novemberfest”) und Takashi Kubota (“Tanzsuite Nr 2 op21”).
Thomas Kronenberger, Präsident des Bundes für Zupf- und Volksmusik Saar (BZVS), wies auf die guten Kontakte zu Japan hin. So führt das Zupforchester im März kommenden Jahres eine 14-tägige Gastspielreise nach Japan durch und gibt sechs Konzerte. “Die Wurzeln der Zupfmusik liegen im Saarland”, erklärte Kronenberger. Mittlerweile habe sich hier gegen den bundesweiten Trend durch eine sehr gute Jugendarbeit jedoch aus “einer Art Nischenmusik” ein großer Klangkörper gebildet, der als ältestes Landesorchester in Deutschland “ein Werbeträger für die Kultur unseres Landes ist”, so der Präsident des BZVS.
Im Rahmen des Konzertes in Kirkel wurden zwei verdiente Personen ausgezeichnet. Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte es sich nicht nehmen lassen, zwei vollkommen überraschte Mitglieder zu ehren. Für sein über 50-jähriges Engagement in verschiedenen Funktionen im Verband sowie seine 20-jährige Tätigkeit als Bundesschatzmeister erhielt Winfried Mutschler die große Ehrenplakette.
Als Konzert- und Mandolinenmeister habe er mit großem pädagogischem Geschick den Mandolinennachwuchs an die Zupfmusik herangeführt und viel für die Pflege und Förderung der Amateurmusik im Saarland getan, lobte die Ministerin den Jubilar.
Eine weitere Ehrung gab es für Reiner Stutz, der seit zwei Jahrzehnten Dirigent des saarländischen Zupforchesters ist. “Die Wurzeln der Zupfmusik liegen im Saarland.”

29.11.2007 – Saarbrücker Zeitung


Gesamtvorstand im Amt bestätigt

Samstag, 05. Mai 2007
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Der Fachverband für Mandolinen- und Gitarrenmusik im Saarland, der BZVS (Bund für Zupf- und Volksmusik Saar) e.V. lud am 05.05.07 zur Bundesdelegiertenversammlung in die Europäische Akademie Otzenhausen ein.

Der Ort wurde bewusst gewählt, da dort während der Europawoche das Projekt “Musik als Sprache der europäischen Jugend” unter der Leitung von Thomas Kronenberger lief und mit 45 Teilnehmern aus 7 Nationen mit den Instrumenten Mandoline, Gitarre, E-Gitarre, Akkordeon, Blockflöte und Blasmusiker gut besucht war. Dieses Projekt wurde u.a. von der Staatskanzlei, Minister Rauber hatte die Schirmherrschaft und der Kulturhauptstadt Europas 2007 finanziell unterstützt.

Der BZVS vertritt im Saarland die Interessen der ca. 70 Zupfmusikensembles und legt seit Jahren den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Jugend- und Seniorenförderung. Stolze 3 Landesorchester sind aktuell mit über 130 SpielerInnen aktiv. Das Saarländische Zupforchester, das älteste Auswahlorchester in Deutschland, spielt unter Reiner Stutz, die beiden Jugendorchester, das Saarländische Jugendzupforchester und das Saarländische Jugendgitarrenorchester musizieren unter Stefan Jenzer und vereinigen dort viele erfolgreiche Jugend musiziert Teilnehmer mit Landes- und besten Bundespreisträgern.

Thomas Kronenberger, 43 Jahre und Bankdirektor aus Ensdorf, ist seit über 22 Jahren im Vorstand des BZVS mit verschiedene Ämter betraut und seit 7 Jahren der Präsident des Fachverbandes. Seinem Vorstand gehören u.a. die Studienrätin Monika Reiter aus Siersburg als Vizepräsidentin und der Oberstudienrat und Gitarrist Stefan Jenzer aus Freiburg i.Br. als Musikleiter an. Gemeinsam mit dem Gesamtvorstand verantworten sie die Geschicke des Verbandes und stehen für die hervorragende Jugendarbeit mit über 130 Teilnehmern der BZVS Kurse in der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung in Ottweiler Jahr für Jahr sowie dem Seniorentag “Tag der jungen Alten” mit über 500 aktiven Besuchern jährlich an wechselnden Orten. Kronenberger, der auch geschäftsführender Vorstand der Landesakademie in Ottweiler ist, legt hier besonderen Wert auf den Erhalt und die Weitergabe der Tradition der Zupfmusik an der Saar. Mit seiner Begeisterungsfähigkeit und Motivation versteht es der Managementcoach immer wieder, junge Leute für die Arbeit im Verband zu mobilisieren und sie einzubinden. Auch die finanzielle Unterstützung von 2 neuen Lehraufträgen an der Hochschule für Musik in Saarbrücken gehen auf seine Initiative zurück. Weitere Infos unter www.BZVS.de

Ehrungen im Jahre 2006

Freitag, 24. November 2006
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2006 wurden folgende Spieler/innen vom BZVS mit Urkunde und Nadel ausgezeichnet:

Für 50 Jahre
Gerhard Scholl, Mandolinenverein Bliesen am 3.1.06

Für 40 Jahre
Theo Becker, Zupforchester Oberwürzbach am 5.11.06
Dieter Heuchel, Zupforchester der Naturfreunde Friedrichsthal am 10.12.06
Raimund Schwamberger, Zupforch. d.Naturfreunde Friedrichsthal am 10.12.06

Für 25 Jahre

Michael Anton, Mandolinenverein Bliesen am 3.1.06
Marliese Just, Mandolinenverein Bliesen am 3.1. 06
Dietmar Kunzler, Gitarrenensemble Saarbrücken im Januar 06
Reiner Güttler, Gitarrenensemble Saarbrücken im Januar 06
Alexandra Naumann, Zupforchester der Naturfr. Friedrichsthal am 10.12. 06
Monika Conrad, Zupforchester der Naturfr. Friedrichsthal am 10.12. 06

Für 15 Jahre
Sandra Dörrenbächer, Mandolinenclub “Saarstern” Hüttigweiler am 19.3.06
Christina Zewe, Mandolinenclub “Saarstern” Hüttigweiler am 19.3.06
Sandra Schäfer, Mandolinenclub “Saarstern” Hüttigweiler am 19.3.06
Christian Jenal, Mandolinenorchester “Niedtal” Siersburg im Dezember 06

Für 40 Jahre Dirigententätigkeit
Friedrich Hauck, Zupforchester Oberwürzbach am 5.11. 06

Für 10 Jahre Dirigententätigkeit
Peter Dörrenbächer, Mandolinenvlub”Saarstern” Hüttigweiler am 19.3.06

Herzlichen Glückwunsch den Jubilaren und herzlichen Dank für die Aktivitäten im Verein und somit auch für unsere Musik. gez. BZVS-Bundesvorstand


“Jugend musiziert 2006” – Preisträger

Montag, 01. Mai 2006
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Gewinner Jungend Musiziert 2006 – Bundesebene:

Der Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” 2006 in Freiburg ging mit folgenden ersten Plätzen zu Ende:

Daniel Lubos, Gitarre (Dillingen) – 23 Punkte – 1. Preis
Svenja Beuren, Mandoline (Wadgassen) – 23 Punkte – 1. Preis

Tim Beuren, Gitarre/Instrumentalbegleitung (Wadgassen) – 21 Punkte – 2. Preis
Svenja Beuren, Gitarre (Wadgassen) – 21 Punkte – 2. Preis
Aline Widjaja, Mandoline (St. Wendel) – 21 Punkte – 2. Preis

Kristina Florsch, Gitarre (Reinheim) – 20 Punkte – 3. Preis
Tanja Voigt, Mandoline (Ensdorf) – 19 Punkte – 3. Preis

Tim Beuren, Gitarre (Wadgassen) – 18 Punkte

Herzlichen Glückwunsch wünscht der BZVS Vorstand

Gewinner Jungend Musiziert 2006 – Landesebene:

Gitarre

Altersgruppe II
Hubertus, Pierre (1. Platz) Schneider, Elena (2. Platz) Distler, Katharina (2. Platz) Blank, Felix (2. Platz) Himbert, Victoria (2. Platz) Klier-Ringle, Selina (2. Platz)

Altersgruppe III
Beuren, Tim (1. Platz) Hans, Lisa (2. Platz) De Fazio, Gianna (2. Platz) Meltzer, Andrea (2. Platz)

Altersgruppe IV
Beuren, Svenja (1. Platz) Dahmen, Tobias (2. Platz) Himbert, Sebastian (2. Platz) Noss, Sarah Patricia (3. Platz)

Altersgruppe V
Florsch, Kristina (1. Platz)

Altersgruppe VI
Lubos, Daniel (1. Platz) Dincher, Sarah (2. Platz)

Mandoline

Altersgruppe II
Lorson, Andreas (1. Platz) Müller, Mareike (1. Platz)

Altersgruppe III
Voigt, Tanja (1. Platz) Dahmen, Florian (2. Platz)

Altersgruppe IV
Beuren, Svenja (1. Platz) Widjaja, Aline (1. Platz)

Der Regionalwettbewerb Jugend musiziert in Saarbrücken

Der diesjährige Wettbewerb Jugend musiziert wurde mit dem Regionalwettbewerb in Saarbrücken vom 27. – 29. Januar 2006 in Saarbrücken eröffnet. Zu diesem Anlass fanden sich 58 Teilnehmer, ihre Eltern, Lehrer und natürlich die Jury in der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken ein. Unter ihnen auch 9 Gitarristen, die in der Wertung Gitarre solo starteten. Mit acht 1.- und einem 2. Preis können sich die Ergebnisse wirklich sehen lassen:

Marcel Wollny, AG Ib 24 Punkte, 1.Preis

Felix Blank, AG II 24 Punkte, 1. Preis mit Weiterleitung
Victoria Himbert ,AG II 24 Punkte, 1.Preis mit Weiterleitung
Selina Klier-Ringle, AG II 23 Punkte, 1.Preis mit Weiterleitung
Elena Schneider, AG II 23 Punkte, 1.Preis mit Weiterleitung

Christian Gscheidle, AG IV 20 Punkte, 2.Preis
Sebastian Himbert, AG IV 24 Punkte, 1.Preis mit Weiterleitung
Sarah Patricia Noss, AG IV 23 Punkte, 1.Preis mit Weiterleitung

Sarah Dincher, AG VI 23 Punkte, 1.Preis mit Weiterleitung


Musikmentoren feiern ihren Ausbildungsabschluss

Donnerstag, 06. April 2006
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Am Samtag, dem 01. April beendeten 24 neue Musikmentorinnen und Musikmentoren ihre Ausbildung mit einer gelungenen Abschlussfeier. Diese war von den jungen Musikerinnen und Musikern selbstständig geplant und vorbereitet. Sie zeigten ein abwechselungsreiches Programm mit Auszügen aus den einzelnen Unterrichtsthemen. Der Vorsitzende der Landesakademie, Hermann Josef Hiery und der Vertreter des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Riegierungsoberrat, Horst Peter Eisenbeis überreichten die Zertifikate. Dies war bereits der vierte Durchgang der Musikmentorenausbildung an der bisher 150 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben.


Jugend musiziert – Teil 2: Der Landeswettbewerb

Donnerstag, 30. März 2006
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Am 23. März 2006 wurde der diesjährige Wettbewerb Jugend musiziert auf Landesebene fortgesetzt. Wie schon in den vergangenen Jahren konnten anlässlich dessen die Räumlichkeiten der Hochschule für Musik Saar gewonnen werden, die für Spieler, Jury und Publikum eine angenehme Atmosphäre, aber vor allem eine hervorragende Akustik boten. Obwohl es sich bereits um die zweite Etappe handelte, war die Aufregung aller Beteiligten nicht minder. Denn schließlich galt es nun, sich gegen die Besten der Regionen durchzusetzen und die Juroren erneut vom technischen Können und musikalischen Interpretationsvermögen zu überzeugen. Dieser Herausforderung stellten sich über 100 Teilnehmer, zu denen sich erfreulicher Weise auch 22 Zupfer des BZVS zählen können. Die meisten von ihnen sind Mitglieder des Saarländischen Jugendzupforchesters. Für die jüngsten von ihnen (II) endete der Wettbewerb auf Landesebene. Die älteren ersten Preisträger erhielten eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb, der in diesem Jahr in Freiburg stattfindet. Dort werden sich in der Zeit vom 1. bis zum 8. Juni die Preisträger der einzelnen Bundesländer einfinden, um ein drittes und letztes Mal ihr Wettbewerbsprogramm der Jury vorzutragen. Neben dem musikalischen Erfolg wünschen wir den saarländischen Teilnehmern am Bundeswettbewerb eine schöne Zeit und viel Spaß in Freiburg.

Die Ergebnisse:

Gitarre

Altersgruppe II
Hubertus, Pierre (1. Platz) Schneider, Elena (2. Platz) Distler, Katharina (2. Platz) Blank, Felix (2. Platz) Himbert, Victoria (2. Platz) Klier-Ringle, Selina (2. Platz)

Altersgruppe III
Beuren, Tim (1. Platz) Hans, Lisa (2. Platz) De Fazio, Gianna (2. Platz) Meltzer, Andrea (2. Platz)

Altersgruppe IV
Beuren, Svenja (1. Platz) Dahmen, Tobias (2. Platz) Himbert, Sebastian (2. Platz) Noss, Sarah Patricia (3. Platz)

Altersgruppe V
Florsch, Kristina (1. Platz)

Altersgruppe VI
Lubos, Daniel (1. Platz) Dincher, Sarah (2. Platz)

Mandoline

Altersgruppe II
Lorson, Andreas (1. Platz) Müller, Mareike (1. Platz)

Altersgruppe III
Voigt, Tanja (1. Platz) Dahmen, Florian (2. Platz)

Altersgruppe IV
Beuren, Svenja (1. Platz) Widjaja, Aline (1. Platz)

Preisträger bei Jugend musiziert und Mitglied im SJZO
hinten v.l. n.r.: Sarah Dincher, Tobias Dahmen, Svenja Beuren, Tim Beuren, Sebastian Himbert, Aline Widjaja, Kristina Florch
vorne v.l. n.r.: Mareike Müller, Andreas Lorson, Florian Dahmen, Pierre Hubertus

Erster Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb

Erster Preis – Leider zu jung für den Bundeswettbewerb


Gründungstag des Saarländischen JugendGitarrenOrchesters am 02.10.05 (Landratsamt Saarlouis)

Sonntag, 02. Oktober 2005
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Geschäftsführender Vorstand der Landesakademie für musisch kulturelle Bildung Saar für weitere 3 Jahre im Amt

Sonntag, 01. Mai 2005
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An der Spitze des Vorstandes der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung steht für weitere drei Jahre Hermann Josef Hiery (Mitte). In der Delegiertenversammlung am 18. März wurden auch Josef Petry (rechts)als Stellvertreter und Thomas Kronenberger(links) als Schatzmeister wieder gewählt. 36 Delegierte aus 15 Mitgliedsverbänden und ein Vertreter des Kultusministeriums arbeiteten konzentriert und effektiv bei der Hauptversammlung mit. Der Sitzungsverlauf zeichnete sich durch große Harmonie aus, was sich in den Wahl- und Abstimmungsergebnissen widerspiegelte. Der Investitions- und Verwaltungshaushalt 2005 war gekennzeichnet durch den Abschluss der großen Baumaßnahmen, die mit dem Abriss der alten Schulturnhalle am Reiherswaldweg und dem Bau einer Parkplatz- und Treppenanlage zur großen Zufriedenheit der Delegierten vorzeigbar waren. Einstimmig beschlossen die Verbandsvertreter den Haushalt für das Jahr 2006 mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 1.692.500 Euro.


41. Bundeswettbewerb

Freitag, 24. September 2004
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Der 41. Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” in Villingen-Schwenningen und Trossingen ging mit folgenden Ergebnissen zu Ende:

Einen ersten Platz in Altersgruppe III erreichten aus Wadgassen – Differten
Svenja Beuren (Gitarre)
Tobias Dahmen (Gitarre)
Adrian Mang (Gitarre)
Laura Weis (Gitarre)

Einen dritten Platz in Altersgruppe V erreichten
Isabell Himbert aus Wadgassen (Mandoline)
Martina Hümbert aus Wadgassen (Mandoline)
Nicolas Jager aus Mettlach (Gitarre)

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung wünscht
der BZVS-Vorstand
Thomas Kronenberger

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“Jugend musiziert 2004” Preisträger

Samstag, 01. Mai 2004
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Kultusministerehrungen 2004

Samstag, 01. Mai 2004
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Ehrung für Heinrich Brenner

Seit einigen Jahren lädt das Saarländische Jugendzupforchester zum traditionellen Herbstkonzert ins Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel. Stefan Jenzer, der künstlerische Leiter des SJZO präsentiert dabei nicht nur vorbildliche Orchesterprogramme. Er integriert Nachwuchskünstler mit solistischen Beiträgen und bietet eine Plattform für Jugend-musiziert-Preisträger.

Dieser Ort und Rahmen hat sich in den letzten Jahren auch als angemessene Kulisse für besondere Ehrungen des BZVS erwiesen. Der Bundesvorstand ist bestrebt, die Förderung der Jugendarbeit und die Würdigung verdienstvoller, meist älterer Persönlichkeiten in Einklang zu bringen.

In diesem Rahmen wurde am 21.11.2004 der ehemalige Bundesgeschäftsführer des BZVS, Heinrich Brenner, mit der Plakette des Kultusministers geehrt. Frau Knich-Walter nahm zusammen mit Thomas Kronenberger die Ehrung im Namen des Kultusministers vor.


Ergebnisse Landeswettbewerb Jugend Musiziert Saar 2004

Samstag, 01. Mai 2004
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Mitgliederversammlung erteilt dem BZVS Vorstand erneut für 2 Jahre einstimmiges Votum

Donnerstag, 08. April 2004
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Der am 17.04.2004 von der Mitgliederversammlung des BZVS in der Landesakademie Ottweiler gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Präsident:
Thomas Kronenberger, Ensdorf

Vizepräsidentin:
Monika Reiter, Siersburg

Bundesmusikleiter:
Stefan Jenzer, Freiburg i.Br.

Bundesjugendleiter:
Nikolas Jager, Saarhölzbach

Beisitzer:
Birgit Bernardi, Saarlouis
Brigitte Schwarz, Püttlingen
Anne Jung, Überherren
Nikolaus Bick, Illingen

Die SZO Vertreter sind:
Reiner Stutz, Remagen
Josef Schuh, Bliesen

Die Kreisvertreter sind:
Peter Reiter, Saarlouis-Merzig
Theo Gries, Saarbrücken
Harald Noll, Saar-Pfalz-Kreis
Bernd Fecht, Neunkirchen
Adolf Hoffmann, St. Wendel

Die Wahlen erfolgten einstimmig auf 2 Jahre

Das Protokoll wird später auf dieser Seite veröffentlicht.


Gruppenleiterseminar vom 28-29.2.2004

Montag, 01. März 2004
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Mit 20 gut gelaunten jungen Musikern, im Alter von 16 – 40 Jahren, startete das erste Seminarwochenende der Jungen Musiker Saar. Untergebracht wurden wir in der Landesakademie für musisch kulturelle Bildung in Ottweiler. Hier wurde auch für unser leibliches Wohl hinreichend gesorgt.

Am 28.2. reisten wir um 8:45 Uhr an, um 9:00 Uhr begann dann auch schon der erste Teil unseres Seminars. Geleitet wurde dieser von Peter Brill, dem Vorsitzenden der Jungen Musiker Saar. Er erklärte uns, wie und wo wir Zuschüsse für Jugendfreizeiten beantragen können. Aufsichtspflicht und diverse Rechtsfälle für Jugendleiter waren ebenfalls ein Thema. Der zweite Teil des Seminars gestaltete Thomas Kronenberger, der Vorsitzende des BZVS. Sein Thema war Rethorik. Er gestaltete auch den zweiten Seminartag.
Die erste Rethorikstunde begann mit einer allgemeinen Vorstellungsrunde, die sich im Laufe des Tages des Öfteren wiederholte. Gleich zu Beginn wurden sog. “Unwörter” festgelegt. Wörter die im Alltag laut der Rethorik nicht genannt werden dürfen (eventuell, vielleicht, könnte……). So gestaltete sich dann die Einführung in dieses äußerst anspruchsvolle Thema. Hier begann nun unser erstes Spiel: Das “Mörderspiel”. Durch Losverfahren wurde ein “Mörder” bestimmt. Seine Aufgabe war es nun bis zum nächsten Tag so viele Opfer wie möglich zu finden. Was ihm dann auch mit stolzen 7 Opfern gelang. Wir fertigten in Kleingruppen Referate an und trugen diese auch vor. Unser Dozent gab uns dann ein Feedback über unsere Mimik, Gestik, Wortwahl und Artikulation. Am zweiten Tag wurde die Redeplanung vertieft. Vorgestellt wurden uns als mögliche Hilfsmittel diverse Medien (Magnetwand, Fernseher, Metaplan etc.). Wir lernten diese in unsere Rede mit einzubauen um dann am Ende des Tages eine strukturierte Rede vorzustellen. Auch über diese Rede erhielten wir ein Feedback.
Bei Kaffee und Kuchen verabschiedeten wir uns und freuen uns auf die kommenden Wochenenden.

Sarah Schmidt, Ramona Steil, Sarah Thome


Bericht zur Obertauernfahrt der JMS – S k i 2 0 0 3

Freitag, 26. Dezember 2003
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26.12.03, 7.00 Uhr, St. Wendeler Bahnhof. Gleich startet der Aufbruch zu unserem Ferienziel Obertauern und die Spannung steigt. Nachdem alle großen und megagroßen Koffer mühsam in den Bus geladen wurden, begann eine problemlose Fahrt, die abends in unserer Jugendherberge „ Felseralm“ endete. Die Zimmer wurden aufgeteilt und bezogen. Schnell lernte man so seine Mitbewohner und ihre nette Art, ihre Vielseitigkeiten, ( männlichen) Vorlieben und anfangs harmlos erscheinenden Macken kennen. Erschöpft fielen wir in voller Vorfreude auf den nächsten Tag in unsere außerordentlich gemütlichen Betten. Der erste Tag begann mit der Ausleihe von Skiern und Skischuhen, bevor es dann ernst wurde und auf die fremden Pisten ging. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt, Stefan und Alex übernahmen F1 und F2 und Werner hatte die große Ehre, unseren Anfängern das Skifahren nahe zu bringen. Aber es gab auch noch das Team- Eisbär mit Zimbo als Anführer. Sie gaben überzeugt Seminare, wie man schnell, ohne Stil und Sturz den Berg runterkommt. Schon nach wenigen Minuten unseres Aufenthaltes auf der Piste, hätte diese erneuert werden müssen, da Büsche, Buckel und Pfosten eine magische Anziehungskraft auf viele von uns ausübten. Bedauerlicherweise geschah auch ein eiskalter Mord! Das Opfer, gerade mal unscheinbare 115 cm groß, einige Gramm schwer, wurde skrupellos von Sarah S. in voller Fahrt in zwei Hälften gesägt. Dieser arme Skistock wurde dann in seine wohlverdiente Rente geschickt und schnell durch einen neuen ersetzt. Nach diesem erlebnisreichen ersten Tag fuhren wir dann meistens gegen 16.30 wieder zurück, um uns ausgiebig für das Abendessen und den Abend schönmachen zu können. Obwohl diverse Personen die Felseralm mit einer Beauty-Farm verwechselten und lange Spiegelblokaden (gell Jana) veranstalteten, kam Zimmer 202 doch meistens pünktlich zum Essen. Das Abendessen war, außer der Suppe, sehr abwechslungsreich und lecker. Um alle besser kennen zu lernen, fand anschließend ein großer Spieleabend statt. Am darauf folgenden Morgen wurden wir von einem Muskelkater begrüßt, der uns jedoch beim täglichen Après – Ski schnell verließ. Nach drei Tagen machten sich Altersschwächen bei etwas betagteren Snowboardern bemerkbar, die dadurch zunehmen über die Anfänge einer Mild- life- crises klagten ( da halfen auch keine Tabletten mehr, gell Opa Dominik). Die Après- Ski- Feiern wurden in allen möglichen Almhütten veranstaltet. Dort sagen wir laut und falsch zu allen möglichen Liedern mit und tanzten ausgiebig auf den Bänken. Das Abendprogramm bestand aus Spielen, Disco mit selbstgemachter Bowle, „offenen Gesprächen“ beim Skat- Spielen, Kennenlernen von hartnäckigen, aber sehr sympathischen Einheimigen ( „ Ötzis“) oder einfachem Beisammensitzen im Stüberl, wobei aber die Fackelabfahrt im Dunkeln am 1. Januar das absolute Highlight war und auch nur die Fackeln brannten. Silvester wurde mit Spielen zur Miss und Mr Obertauern, der Uraufführung des sehr synchronem, fabelhaften, einmaligen, atemberaubenden, großartigen, unnachahmlichen Männerballett eingeleitet. Kurz vor dem Jahreswechsel versammelten wir uns mit Sekt im Schnee um dem Jahr 2004 entgegenzufiebern. Daraufhin wurde es von Zimbos tollem Bläser- Ensemble mit einem Neujahreswalzer und vielen anderen Liedern gebührend begrüßt. Weitergefeiert haben wir dann noch lange in der Disco. DA es an diesem Abend nicht bei allen so mit der Liebe geklappt hat, fuhren viele von uns bis zum Ende der Woche durch das berühmt- berüchtigte Liebestal, um dem eigenen Liebesglück etwas auf die Sprünge zu helfen. Wer nun neugierig geworden ist und wissen möchte, was es sich mit dem sagenumwobenen Liebestal auf sich hat, muss unbedingt nächstes Mal mitfahren. Doch um überhaupt auf die Piste zu kommen, musste man heil die Liftfahrt heil überstehen. Die Zeit auf dem Lift vertrieb man sich mit singen, johlen und die zum 100mal hingefallenen Snowboarder zu bejubeln und zu motivieren. Aber nicht nur die Snowboarder saßen ständig auf dem Boden, sondern mache Skifahrer hatten schon beim Liftausstieg ihre Problemchen. Bevorzugte Art und Weise des Aussteigens war das Fliegen, schnell und schmerzvoll (wir wollen ja keine Namen nennen, gell fliegender Eric). Als es dann am Ende des Tages alle geschafft hatten, heil zu unserem Treffpunkt zu kommen, gab es nur zu oft eine riesige Schneeballschlacht, bei der auch endlich die mit Schnee in Berührung kamen, die sich sonst immer wacker auf den Beinen hielten ( schönen Gruß an alle Skilehrer und Betreuer).

Die Woche verging für uns wie im „ (P)Flug“ und so mussten wir leider (!) am 02.01.04 die Heimreise antreten. Es war eine fantastische, erlebnisreiche Woche, die wir nie vergessen und dieses Jahr gerne wiederholen wollen ( /werden)!!!!! Und dies nicht zuletzt wegen der klasse Stimmung zwischen allen Mitfahrern. Peter, du hast die deine Eisbärmütze wirklich höchst verdient!

Und alles in Allem: Passt scho

Geschrieben von: Lisa Schimmelpfennig, Marion Kiefer, Dagna und Susanna Knytel


Peter Brill einstimmig im Amt bestätigt

Montag, 24. November 2003
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Zur Versammlung am 23. November 2003 in der Landesakademie Ottweiler konnte Landesvorsitzender Peter Brill neben den 80 Delegierten aus 4 Verbänden auch Vizepräsidentin Annegret Geibig vom Saar-Sänger-Bund begrüßen, die die Versammlungsleiterin zur Neuwahl des Landesvorstand übernahm.
In den neugewählten Landesvorstand wurden einstimmig gewählt:
Vorsitzender: Peter Brill (Bliesen),
Stellvertreter: Silke Wagner (Gronig) und Christian Köhler (Hostenbach),
Schriftführerin: Nadine Dielforter (Sulzbach),
Kassierer: Jochen Hinsberger (Urexweiler),
Beisitzer: Thomas Werkle (Oberkirchen), Sandra Woll (Riegelsberg), Daniel Krause (Hüttigweiler).
Neu in den Vorstand gewählt wurden die Beisitzer Karin Schäfer (Gehweiler) und Thomas Zimmermann (St.Wendel).
Als Kassenprüfer wurden Francesca Antinoro (Wallerfangen), Annette Hein (Saarlouis) und Hanno Schlarb (Beckingen) bestätigt.
Neben diesen von der Versammlung gewählten Mitglieder gehören übrigens auch noch die Verbandsjugendleiter dem Vorstand an: Heinz Seger (BSM), Nicolas Jager (BZVS), Annegret Geibig (SSB), Danielle Sauer (SAV).

Der Vorsitzende Peter Brill berichtete über das Jahresprogramm: besonders erfreulich, dass sich diesmal 40 Jugendleiter am Gruppenleiterseminar 2003 der JMS und Landesakademie teilgenommen haben. Auch die Fortbildungsmaßnahmen über Redeschulung, Zuschüsse sowie das neuaufgenommene Internetseminar sind wie die Tagesfahrten in das Musical Starlight Express gut angenommen worden. Für Kinder wurde eine Freizeit “Stars in der Manege” im Oberthaler Schullandheim angeboten. Auch die Arbeit des Kreisvorstandes St.Wendel/Neunkirchen lobte er, der die Sommerfreizeit nach Kroatien, die Skifreizeit nach Obertauern, Musicalfreizeiten, Mountainbiketouren, die Rust-Fahrt angeboten hat.

Daneben ist die JMS auch noch im Jugendhilfeausschuss des Landkreises St. Wendel aktiv und arbeitet beim Landesjugendring des Saarlandes und der Deutschen Bläserjugend Bonn mit. Diese jährliche Programmaktivitäten werden seit 1998 von der eigenen jms-Geschäftsstelle in Bliesen organisiert und koordiniert, die auch die Zuschussanträge ans Landesjugendamt weiterleitet und das Jahresprogrammheft herausgibt. Die JMS arbeitet auch aktiv im Bundesvorstand des Bundes Saarländischer Musikvereine e. V. im Bundesvorstand und den Kreisvorständen mit. Es ist erfreulich, dass seit 2003 die jms auch im Bundesvorstand des BZVS vertreten ist. Wäre es nicht auch schön, wenn die jms in den übrigen Bundes- und Landesvorständen vertreten sei.

Da die JMS 2003 ihren 20jährigen Geburtstag feiert wurde auch ein Rückblick über die Aktivitäten seit 1983 gehalten:
über

* 600 Jugendleiter wurden in Gruppenleiterseminaren ausgebildet, noch mehr in Seminaren geschult und haben in ihren Vereinen respektable Jugendarbeit geleistet – Vielen Dank an dieser Stelle den Dozenten, die ihre Sache sehr gut gemacht haben,
* Tausende von Teilnehmern haben an unseren preisgünstigen Freizeitaktivitäten (Sommer- und Winterfreizeiten, Musicalbesuche, Tagesfahrten) teilgenommen, zur Völkerverständigung beigetragen, neue Freunde kennen gelernt (manche inzw. geheiratet) und erinnern sich gerne an diese schöne Zeit. Wir haben viele Länder besucht und Kulturen verstehen gelernt: Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien (Toskana und Sardinien), Irland, Kroatien, Niederlande, Norwegen, Österreich (Ski), Schweden, Spanien (Gran Canaria), Türkei, Ungarn (4x). Dank allen ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern, die ihren Urlaub und ihre Freizeit in unsere Sache investiert haben.
* Die vom Bund Saarländischer Musikvereine 1983 gegründete Jugendorganisation hat sich mit den jungen Musikern aus den Verbänden Bund für Zupf- und Volksmusik Saar, Saar-Sänger-Bund und Saarländischer Akkordeonverband zu einem der größten saarländischen Jugendorganisationen entwickelt. Mittlerweile haben wir eine eigene Geschäftsstelle und sind Mitglied in vielen Organisationen, z. B. dem Landesjugendring Saar. Vielen Dank den Verbänden (bei 2 sind wir sogar im Bundesvorstand mit Stimmrecht vertreten) für ihre tatkräftige Unterstützung.

Wir werden uns nicht zufrieden zurücklehnen, sondern mit den in den im Jahr 2003 neu gewählten Kreis- und Landesvorständen attraktive Seminare und Freizeiten anbieten und neue Wege beschreiten. Im Jahr 2004 werden 12 Freizeiten und 6 Seminare angeboten. Neu: eine Flugreise nach Rom und Tagesseminare (Alte Spiele neu entdeckt, Schwarzlichttheater, Marionetten basteln). Diese Aktivitäten sind nicht ohne ehrenamtliches Engagement der Kreis- und Landesvorstandsmitglieder zu bewältigen, denen ich hier ganz herzlich danke. Neben ihren vielfältigen Aufgaben in ihren Vereinen opfern sie viel Freizeit für die Verbandsjugendarbeit.

In seinem Schlussbericht dankte Peter Brill den Vorstandsmitgliedern, ohne die diese vielen Aktivitäten nicht durchgeführt hätte werden können und wies auf die Aktivitäten der JMS im nächsten Jahr 2004 hin:
– Flugreise nach Rom vom 24./25. April (evt. wird eine 2. Romreise im Herbst noch angeboten)
– Musicalbesuche: Aida, Jekyll & Hyde,
– Gruppenleiterseminar mit der Landesakademie
– Fortbildungsseminare: Internet, Redeschulung, Zuschüsse, Alte Spiele Neu entdeckt, Schwarzlichttheater
– Freizeit für Kinder: Basteln von Marionetten
– Tagesfahrt nach Disneyland Paris

Ein kleiner Appell an die Vereine: Leitet unsere Programme an die Kinder und Jugendlichen weiter, so dass sie auch Interesse haben an unseren Fahrten und Seminaren teilzunehmen. Nehmt die Gelder in Anspruch, die euch vom Land, den Gemeinden, Kreisen z.b. 350 €,- St.Wendel für Maßnahmen zur Verfügung stehen. An die Jugendlichen; wählt einen Jugendleiter, der Interessen von Jugendlichen vertritt, Programme für Jugendliche anbietet, Probleme bespricht. Wir von der JMS können natürlich nicht für alle Vereine Fahrten anbieten. Fordert in Euren Vereinen Rechte die euch zustehen: Mitarbeit im Vorstand, Mitsprache bei der Literatur , Gelder für die Jugendarbeit – natürlich muss man auf der Gegenseite auch Verantwortung in Form von Mitarbeit bei Veranstaltungen tragen. Bitte arbeitet auch in den Gremien der jms mit, lasst Euch vielleicht in den Landesvorstand oder den Kreisvorstand wählen. Zur Zeit sind wir dabei wieder in Merzig-Wadern, Saarlouis und Saarpfalz-Kreis einen neuen jms-Vorstand zu wählen. Bitte helft uns. Es macht viel Spaß bei uns mitzuarbeiten, selber mal eine Freizeit zu organisieren. Nur wer sich heute wählen lässt und weiss schon, dass er nicht zu den Sitzungen kommen will, ist fehl am Platz.
Kassierer Jochen Hinsberger aus Urexweiler berichtete über die Ein- und Ausgaben der JMS. Die Geschäftsstelle finanziert sich z. B. aus Zuwendungen des Ministeriums für Frauen, Arbeit und Gesundheit und die angeschlossenen Verbänden. Kassenprüfer Hanno Schlarb aus Beckingen berichtete, dass die jms-Kasse in einwandfreiem Zustand ist und ordnungsgemäß geführt wird. Er schlug auch im Namen der beiden übrigen Kassenprüfer Francesca Antinoro und Annette Hein die Entlastung des Vorstandes vor. Versammlungsleiterin Annegret Geibig, Vize-Präsidentin des Saar-Sänger-Bundes beantragte die Entlastung des Vorstandes, die von den vielen Delegierten einstimmig erteilt wurde.

Peter Brill, Bliesen


40. Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” in Weimar 2003

Donnerstag, 01. Mai 2003
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– 2. x Silber und 2 x Bronze –

Die 5 aus dem BZVS gestarteten Teilnehmer waren sehr erfolgreich:

Altersgruppe III Gitarre:
Svenja Beuren “mit gutem Erfolg”

Altersgruppe V Gitarre:
Daniel Lubos “mit gutem Erfolg”, 3. Preis mit 19 Punkten
Matthias Nikola “mit gutem Erfolg”, 3. Preis mit 20 Punkten

Altersgruppe III Mandoline:
Aline Widjaja “mit sehr gutem Erfolg”, 2. Preis mit 21 Punkten

Altersgruppe V Mandoline:
Martina Hümbert “mit sehr gutem Erfolg”, 2. Preis mit 21 Punkten

Herzlichen Glückwunsch!
BZVS e.V. Vorstand
10. Juni 2003


Konzert des SZO am 19.10.2003 in Ettelbrück

Donnerstag, 01. Mai 2003
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Ein Marathon-Geschenk

Donnerstag, 01. Mai 2003
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835 Musiker spielten 30 Stunden zum 50. Geburtstag des Zupfmusikerbundes auf

St. Wendel (fri). Grund für die Mammutveranstaltung war der 50. Geburtstag des Bundes für Zupf- und Volksmusik Saar e.V. (BZVS), dessen Mitgliedsvereine sich mit zwei Tagen und einer Nacht voller Musik ein unvergessliches Geburtstagskonzert bescherten. Die Idee hatte Michael Anton, Dirigent des Mandolinenorchesters Bliesen und Leiter des Festivals. So war St. Wendel kurz nach dem Saarlandtag wieder Ort einer saarländischen Veranstaltung, die Menschen aus dem ganzen Saar-Lor-Lux-Raum anlockte.
Die Veranstaltung war bestens organisiert, so dass Josef Schuh, Vorsitzender des Fördervereins Saarländischer Zupforchester, mit seinem Versprechen Recht behielt: “Uns geht die Musik nicht aus!” Und so griffen 835 Musiker in St. Wendeler Sälen fast 30 Stunden lang pausenlos in die Saiten. Mit dieser Aktion hätte der BZVS eigentlich einen Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde verdient.
Mit ihren Beiträgen zeigten die Orchester, wie vielseitig Zupfmusik sein kann und dass beispielsweise die Mandoline durchaus erlernenswert ist. Dank der Qualität der örtlichen Vereine gibt es im Saarland erstaunlich viele Nachwuchsmusiker für Zupfmusik. Für die Jugendarbeit des BZVS spricht, dass ein Viertel der Bundespreise von “Jugend musiziert” an Saarländer ging.
Eher für die kleinen Liebhaber der Zupfmusik startete der Marathon am Samstagmittag im Saalbau mit dem Kindermusical “Hoppel und die Jahreszeiten”. Nach verhaltenem Zuschauerzuspruch gestalteten saarländische Zupforchester den Abend vor mehreren hundert Zuhörern. Zwar hatte jede Gruppe ihren individuellen Stil, doch sie alle begeisterten durch ein gefühlvolles und homophones Spiel in harmonischem Klang.
Die Musik ging nicht aus
Während die Zuhörer still den leisen, sanften Klängen lauschten, setzten beispielsweise der Auftritt des Mandolinenorchesters Urexweiler mit dem Jugendchor Liguamentium im “Gefangenenchor” oder Markus Lauers lupenreines Spiel besondere Akzente. Höfische Tanzmusik des Saarbrücker Gitarrenensembles wechselte mit romantisch-lyrischen Melodien zum Träumen, aber auch Unterhaltungsmusik kam nicht zu kurz. Zu den Orchestern gesellten sich Sänger und Rhythmusinstrumente, teilweise sangen die Mandolinen- und Gitarrenspieler auch selber zu ihrer Musik, wie in der Urexweiler Seniorengruppe.
Traditionelles Volksliedgut ließ sich durch den gesangsähnlichen Klang der Mandolinen hervorragend wiedergeben, doch bei Seemannsliedern des Zupforchesters Hüttigweiler oder mitreißenden Tanzrhythmen der Beckinger und Alsweiler Vereine glitten die flinken Finger ebenso gekonnt über die Saiten. Selbst die Nacht hindurch zupften namhafte Künstler, Marcel Adam im Mia-Münster-Haus, in der evangelischen Stadtkirche David Qualey Westernmusik und auch das Duo Synergie und Reiner Stutz gaben Kostproben ihres Könnens. “Die Gruppe der Zuhörer wurde immer kleiner, aber dafür kamen dann die Frühaufsteher wieder dazu”, freute sich Schuh über den Erfolg des Festivals.
Im Hotel “Luise”, dem Cafe “Journal”, der Brasserie “Wendelin” und dem Cafe “Platane” sorgten das hochmusikalische Ehepaar Ossipov und Ricardo Sandoval für volle Räume. Vormittags ließ der Regen rechtzeitig für die Open-Air-Volksmusik der Urexweiler Musiker nach, sodass die Volkstanzgruppe in Tracht doch noch trockenen Fußes am Fruchtmarkt ihre schönen Tänze vorführen konnte.
Zum Nachtisch glänzten “Jugend musiziert”- Preisträger Martina Hümbert, Marion Kiefer und Daniel Lubos mit anspruchsvollen Werken. Besonders virtuose Leckerbissen bescherten zum Ende Gäste aus Luxemburg und Metz. Faszinierend experimentell setzte das Ensemble 92 den griechischen Todesfluss Styx um. Vor mehr als 200 Zuhörern beschlossen die hessischen “Monsters” mit mitreißenden Rocktiteln einer grandiose Bühnenshow den gelungenen Marathon.


Hier wurde rund um die Uhr gezupft

Donnerstag, 01. Mai 2003
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Einen wahren Marathon der Zupfmusik gabs im September: In St. Wendel wurde nonstop gespielt

Am 27. und 28. September trafen sich in St. Wendel Zupfmusiker aus dem gesamten Saar-Lor-Lux-Raum, um das Jubiläum des Bundes für Zupf- und Volksmusik des Saarlandes (BZVS) gebührend zu feiern.

-Von VOLKER PETER-

St. Wendel. Es gab Zupfmusik rund um die Uhr – 30 Stunden lang, an einem Stück. Der Grund: Der Bund für Zupf- und Volksmusik des Saarlandes (BZVS) feierte am letzten Septemberwochenende sein 50-jähriges Bestehen. Deshalb hatte es in St. Wendel einen wahren Marathon der Zupfmusik gegeben. Die Konzerte waren für kleine und große Zupfmusikfreunde geeignet, fanden im Saalbau, im Mia-Münster-Haus, in der Evangelischen Kirche und in der Wendlinus-Basilika statt.
Mit den Kleinen ging’s los. Für sie gab’s am Samstagnachmittag das Kindermusical “Hoppel der Schneehase”, bei dem über 80 Jungen und Mädchen auf der Bühne mitwirken. In den Nachtkonzerten von Samstag auf Sonntag standen Jazz- und Bluesrhythmen auf dem Programm. Viele Zupfmusiker spielten sonntags zum Frühstück in vier St. Wendeler Gaststätten.

Der Marathon der Zupfmusik war die Idee des Dirigenten des Bliesener Zupforchesters Michael Anton. Anton ist auch der musikalische Leiter des Festivals. “Das St. Wendeler Land ist ein Mekka der Zupfmusik”, erklärte Josef Schuh, Vorsitzender des Saarländischen Zupforchesters und Festivalleiter in St. Wendel. Das St. Wendeler Land sei ja bereits für Marathons in Kultur, Sport und Radsport über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Schuh: “Darum trafen sich am 27. und 28. September Zupfmusiker aus dem gesamten Saar-Lor-Lux-Raum, um das Jubiläum des BVZS zu feiern.”
Schuh ist auch Mitbegründer des BZVS, also ein Mann der ersten Stunde. Er erinnert sich gerne daran, als junge Akteure der Zupf- und Volksmusik des St. Wendeler Landes 1953 den BZVS in Bliesen gründeten. Bereits 1954 habe der so entstandene Verband in Oberthal sein erstes Bundesmusikfest gefeiert. Den ersten Mandolinen- und Gitarrenlehrgang mit dem Komponisten Konrad Wölki führte der Verein zu dieser Zeit in der Jugendherberge Tholey durch. Ein weiterer Höhepunkt war im Herbst 2001 das Zweite Europäische Mandolinen- und Gitarren-Festival, auf dem sich in Konzerten und Musikkursen internationale Orchester und Künstler begegneten.

“Heute erfreuen wir uns über 60 Ensembles im Verband und einen nie da gewesenen Boom von Nachwuchsspielern mit großem Interesse”, freute sich Thomas Kronenberger, Präsident des BZVS. Die Sommerkurse in der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung in Ottweiler seien jährlich ausgebucht, und die beiden Landesorchester (SZO und SJZO) könnten auf 70 aktive Musiker zurückgreifen. Kronenberger ist stolz auf das gute Abschneiden saarländischer Zupfmusiker beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert”. Kronenberger: “Die Teilnehmer zeigen, dass die Ausbildung im Fach Mandoline und Gitarre im Saarland auf einem sehr guten Fundament steht.” So seien in diesem Jahr sieben Landessieger, je zwei zweite und dritte Preise auf Bundesebene erspielt worden. Nicht nur für junge Leute biete der Zupfmusikverband ein interessantes Betätigungsfeld, sondern auch die Seniorenarbeit werde seit Jahren mit Überzeugung gepflegt. So träfen sich zum jährlichen Bundesmusiktreffen der “jungen Alten” bis zu 600 Teilnehmer, verbringen einen ganzen Tag mit Zupf- und Volksmusik. “Bis das saarländische Seniorenorchester gegründet wird, ist nur noch eine Frage der Zeit”, so der Präsident.

Samstagsabends dann der große Festabend im Saalbau St. Wendel. Hier präsentierte sich die saarländische Zupfmusikszene von ihrer besten Saite. Während die Zuhörer still den leisen, sanften Klängen lauschten, setzten beispielsweise der Auftritt des Mandolinenorchesters Urexweiler mit dem Jugendchor Ligamentum Vocale im “Gefangenenchor” oder Markus Lauers lupenreines Spiel besondere Akzente. Höfische Tanzmusik des Saarbrücker Gitarrenensembles wechselte mit romantisch-lyrischen Melodien zum Träumen, aber auch Unterhaltungsmusik kam nicht zu kurz. Zu den Orchestern gesellten sich Sänger und Rhythmusinstrumente, teilweise sangen die Mandolinen- und Gitarrenspieler auch selber zu ihrer Musik, wie in der Urexweiler Seniorengruppe. Traditionelles Volksliedgut ließ sich durch den gesangsähnlichen Klang der Mandolinen hervorragend wiedergeben und bei den Seemannsliedern des Zupforchesters Hüttigweiler oder mitreißenden Tanzrhythmen der Beckinger und Alsweiler Vereine glitten flinke Finger gekonnt über die Saiten.

Eine Nacht sollte im Mia-Münster-Haus und in der Evangelischen Stadtkirche musiziert werden. Würden die Liebhaber der Zupfmusik bis zum frühen Morgen durchhalten oder die Musiker vor leeren Reihen spielen? Eine Stunde nach Mitternacht. Marcel Adam und seine Begleiter im Mia-Münster-Haus. Der lothringische Barde hat über 80 Zuhörer vom Saalbau, dort war am Abend die zentrale Festveranstaltung, ins Mia-Münster-Haus gelockt. Unter den Besuchern des Nacht-Konzertes auch Landtagspräsident Hans Ley. Marcel Adam präsentierte seine Musik locker, mit einer gehörigen Portion Eigenironie. Südamerikanische Rhythmen und lothringische Mundart, begleitet von einem Solo-Gitarristen und einem Akkordeonisten gerieten sehr folkloristisch. Adam zeigte keine Berührungsängste mit der Musik anderer Völker, holte mit einem feurigen Flamenco die spanische Sonne ins Mia-Münster-Haus. Sehr helltönende, durchscheinende Klangfarben erzeugten die Musiker, indem sie die Gitarre mal aus der Hand legten und dafür auch mal Ukulele spielten. Ein Heiterkeitserfolg war die musikalische Geschichte des Jodelns in Lothringen. “Mir hann das Jodele in Lothringe erfunn, so um das Johr 1600 erumm”, das Publikum lacht und jodelte mit. In der Tradition der Liedermacher stand “Liane”, die Geschichte einer Prostituierten. Nach dem Verklingen des Schlussakkords zunächst Totenstille, dann der Applaus. Auch eine echte Bühnenpremiere bot Adam. In seinem neuesten Weihnachtslied erzählte er die Geburt Christi aus Sicht der Tiere. Klar, dass nach einer guten Stunde Marcel Adam seine Interpretation “Von guten Mächten” und eine Version von Nenas “Wunder geschehn” viele begeisterte Zuhörer in die Nacht schickte.
Andere hatten aber noch nicht genug von der nächtlichen Musik. Immerhin schafften noch 70 Zupfmusikfreunde den Weg über den Schlossplatz in die evangelische Kirche. Dort wartete bereits David Qualey. Der Deutsch-Amerikaner setzte sich mit Gitarre und zwei, drei Spickzetteln bewaffnet vor die Fangemeinde und fing an zu spielen. Er improvisierte, variierte. Kam auf sein Anfangsthema wieder zurück. Er entlockte der Gitarre so viele Töne und Klänge, dass man mit geschlossenen Augen zwei Instrumente zu hören glaubte. Seine Stücke stammen aus eigener Feder oder sind interessante Variationen bekannter Werke der Pop-, Rock-, Blues- und Ragtime-Musik. Die Zuhörer waren begeistert. Eine musikalische Wanderung durch Irland lud zum Träumen ein. “Seid ihr noch alle wach?”, fragte Qualey in die Runde. Ja, wach waren noch alle, doch die verträumten Gitarrenweisen ließen sich eben mit geschlossenen Augen genießen. Zwischen den Gitarrenvorträgen bot Festivalleiter Josef Schuh zum Nachdenken anregenden Texten. Plötzlich war’s vier Uhr.
Im Mia-Münster-Haus hatten sich Susan und Martin Weinert, das Duo Synergy, bereitgemacht. Eine Tasse Kaffee im Nachtcafé im Mia-Münster-Haus belebten die müden Geister. Weiter belebend auch die lockere ungezwungene Präsentation der Weinerts. 20 Zuhörer waren um 4.30 Uhr noch zu Jazzmusik zu bewegen gewesen, machte auch hier die Zupfmusik Spaß. Anregende Harmoniegebilde, aufreibende Rhythmik, dazu virtuose Beherrschung der Instrumente, Martin Weinert Kontrabass, Susan Weinert Gitarre. Cremige Bassläufe korrespondierten mit krisper Jazzgitarre – Susan Weinert hatte noch ein paar elektronische Effekte hinzugeschaltet, gestaltete orchestrale Eindrücke. Vielen Zuhörern war die lange Zupfnacht nun doch schon anzusehen. Synergy dagegen gab derweil volle Energie, das Musikerpaar spielte mit einer Leichtigkeit als ob es nicht frühester Morgen sondern angenehm früher Abend wäre.

Der Sonntag begann mit einem musikalischen Frühstück. Im Hotel “Luise”, dem Cafe “Journal”, der Brasserie “Wendelin” und dem Cafe “Platane” sorgten das Ehepaar Ossipov und Ricardo Sandoval für die zupfmusikalische Unterhaltung der Frühstücksgäste. Vormittags ließ der Regen rechtzeitig für die Open-Air-Volksmusik der Urexweiler Musiker nach, sodass die Volkstanzgruppe in Tracht doch noch trockenen Fußes am Fruchtmarkt ihre schönen Tänze vorführen konnte. Zum Nachtisch glänzten “Jugend musiziert”- Preisträger Martina Hümbert, Marion Kiefer und Daniel Lubos mit anspruchsvollen Werken. Besonders virtuose Leckerbissen bescherten zum Ende Gäste aus Luxemburg und Metz. Faszinierend experimentell setzte das Ensemble 92 den griechischen Todesfluss Styx um. Vor mehr als 200 Zuhörern beschlossen die hessischen “Monsters” mit mitreißenden Rocktiteln einer grandiose Bühnenshow den gelungenen Marathon.


Ehrungen durch das Kultusministerium 2003

Donnerstag, 01. Mai 2003
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v.l.n.r.: Thomas Kronenberger, Frau Knich-Walter (KuMi), Hans Schmitt, Anna Früchtl, Horst Anton, Alois Jenner


Saarlandtag 2003 – 200.000 Besucher und das BZVS – Jugendteam mittendrin

Mittwoch, 01. Januar 2003
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Freitag nachmittag fuhren 10 Jugendliche unter der Leitung von Jugendleiter Nicolas Jager in die Kreisstadt St. Wendel und bezogen dort ihre gebuchten Zimmer im Cafe le Journal, übrigens ein Sponsor des “Marathon der Zupfmusik” vom 27.-28.09.2003 in St. Wendel. Mit von der Partie war auch der Präsident des BZVS e.V. Thomas Kronenberger. Sofort ging es an die Arbeit. Der Saarland Tag vom 06.-07.09.2003 wollte vorbereitet werden. Der eigene Stand auf der “Kulturmeile” in der Brühstrasse wurde bezogen. Am Abend wurde in einer letzten Besprechung die Vorgehensweise klar gemacht und so waren alle gerüstet, den Marathon der Zupfmusik auf dem Saarland Tag zu bewerben. Samstags nach dem Frühstück ging es mit Gepäck ohne Ende zum Stand. Der erste Schock: ein Pavillon war in der Nacht durch ein Lüftchen zerschmettert. Tolle Qualität, diese Dinger. Aber einem geschenkten Gaul ….Lob an Herrn Eisenbeiss vom Kultusministerium, der auf unserer Meile die Verantwortung hatte, sofort war ein neues Zelt zur Stelle und konnte aufgebaut werden. Selbstgemachte Plakate kamen an die Stellwände, Tische und Bänke wurden in einem 2. Pavillon positioniert. Josef Schuh versorgte uns mit frischen Brezeln und Getränken und brachte auch gleich ein Megaplakat für den Marathon mit. Nun wurden die Flyer, BZVS – Newshefte und Lehrgangsbroschüren ausgelegt. Die neuen Aufkleber des Verbandes und die Stempel für den Kulturpass (eine Aktion der Hochschule für Kunst und Technik) wurden bereit gelegt. Um 13:30h waren wir startklar und somit eine halbe Stunde zu früh. Dann, 14:00 h und von Antrang keine Spur. Na ja, das sollte noch werden. In der zwischen Zeit wurde ausgelotet, wo es in der Nähe Kaffee und etwas zu Essen zu besorgen gab und vor allem, wer hat die Toiletten für uns. Das China – Restaurant war hier mit der Bereitstellung sehr behilflich. Dankeschön.

Schleppend schlenderten die ersten Besucher an unserem Verbandsstand vorbei. “Zupfmusik? Was ist das denn?” “Und für den Marathon sind wir schon zu alt!” waren einige Reaktionen. Und nach einer Stunde “warten” auf Gäste, weihte uns Thomas Kronenberger in die Geheimnisse des Erfolges bei Messen ein: runter von den Stühlen, raus auf die Meile und Prospekte verteilen. Zielkundschaft war ab sofort die Familie, denn es gab, den Marathon über das Kindermusical zu bewerben. 2 – 3 von uns spielten also die “Abfangjäger” mit Brezeln und Flyer bewaffnet und weitere 4 begeisterten die Leute mit einem Quartett bzw. Duo – Vorspiel. Der Rest war am Stand und sprach mit Interessierten und vergab vor allem die begehrten Stempel für den Kulturpass. Samstags brachen wir die Aktion gegen 19:00h ab, da die Saarlandparty auf allen Bühnen nun begann und der Publikumsstrom dadurch abriss. Wir stellen unsere Materialien beim “Chinesen” ab und zogen zum Hotel. Umziehen und ab auf die Party. Na ja, nach 2 Stunden im Menschengetümmel waren wir zu müde, um die “gute Musik” weiterhin zu suchen. Wir entschieden uns, auf den Balkon im Zimmer 3 der Bühne auf dem Schlossplatz weiter zu lauschen. Die Nacht war lang und morgens um 8h gab es Frühstück, weil wir um 9.30h zum Stand wollten. Sonntags ging es dann richtig ab. Menschenmassen zogen durch die Kulturmeile und wir hatten alle Hände voll zu tun, die Anfragen zu beantworten und die Flyer an Interessierte zu verteilen. Unsere Brezeln waren um 12h vergriffen und die Füße waren platt. Ganz besonders gefreut haben wir uns über den persönlichen Besuch von Frau Innenministerin Annegret Kamp-Karrenbauer, den Chef der Staatskanzlei Herrn Karl Rauber und dem Kultusminister Herrn Jürgen Schreier. Alle hielten sich längere Zeit am Stand auf, informierten sich über die Projekte und waren von der Nachwuchsarbeit unseres Verbandes sichtlich angetan. Ab 13.30h war die Meile voll Menschen, der Festumzug formierte sich und alle waren auf dem Weg, nichts zu verpassen. Da wir der Hochschule für Kunst und Technik mit Personal aufhalfen, kam die Restmannschaft richtig ins schwitzen. Thomas verteilte die Prospekte im Minutentakt, Josef Schuh übernahm die Info- Gespräche und Martina, Isabelle, Lisa und Philipp machten Musik. Wir waren dann froh, als es um 17.30h zum Abschlussessen “chinesisch” ging. Total geschafft und doch sehr froh, den BZVS – Stand professionell gemanagt zu haben. Nach dem Essen begann der Abbau und die Rückreise konnte angetreten werden.

Bleibt festzuhalten: super Idee, ein klasse Saarland Tag und viel Spaß im Jugendteam mit Josef Schuh und Thomas Kronenberger in St. Wendel. Und wenn man bedenkt, dass von allen musisch-kulturellen Verbänden im Saarland nur 2 mit dabei waren, schade, eine bessere Werbung für die Kultur in der Breite wird es nicht geben. Wir sind das nächste Mal wieder dabei.

Isabelle Himbert
Martina Hümbert
Reka Klein
Susanna und Dagna Knytel
Lisa Schimmelpfennig
Philipp Asbach
Nicolas Jager
Marcel Wirtz

Bilder

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Ehrungen durch das Kultusministerium 2002

Mittwoch, 01. Mai 2002
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von links: Erhardt Seger (KuMi), Reihold Meyers, Brigitte Schwarz, Hubert Zöllner, Adolf Hoffmann, Thomas Kronenberger


Musik mit Mandolinen | Bundesmusiktreffen der “Jungen Alten” in Siersburg

Montag, 01. Januar 2001
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Siersburg (r1). Die Freunde der Volks- und der Zupfmusik erlebten einen besonderen Tag. Im Vorfeld der für 2003 beabsichtigten landesweiten Feiern zu “50 Jahre Zupfmusik an der Saar” gab es jetzt in Siersburg das Zweite Bundesmusiktreffen der “Jungen Alten” in Siersburg. 2001 fand dieses Treffen mit großem Erfolg in Urexweiler statt, dessen klassisches Seniorenorchester sein 25- jähriges Bestehen feierte.
Josef Schuh aus St. Wendel-Bliesen hatte die Idee gehabt. Mit Engagement setzte er sich dafür ein, Aktive aus dem Saarland, die sich zum großen Teil von früheren Begegnungen her kennen, zusammenzuführen. Grundidee, so Schuh, sei es, dass sich die früher als Wanderermusik ausgeübte Zupfmusik zu einer konzertanten Musik entwickelt habe, man aber dennoch die ursprüngliche Musik wieder ins Gedächtnis rücken wolle. Schuh, der auch den Förderkreis des Saarländischen Zupforchesters (SZO) leitet, wies auf die große Leistung dieses von Reiner Stutz geleiteten Orchesters, das in diesem Jahre die deutsche Vizemeisterschaft errungen habe, hin. Darüber hinaus gebe es 45 Kinder im Saarländischen Jugend-Zupforchester, gefördert vom Bund für Zupf- & Volksmusik Saar (BZVS) und den Förderkreis.
Das Siersburger Treffen wurde mit einem Hochamt in der Pfarrkirche “St. Martin” eingeläutet. Das von Siegfried Fisch geleitete Mandolinenorchester “Niedtal” Siersburg umrahmte die vom zurzeit. in Rehlingen weilenden Prämonstratenserpater Mathias zelebrierte Messe. Rund 60 auswärtige Teilnehmer des zweiten. Bundestreffens nahmen an- schließend an einer geführten Wanderung durch Itzbach, Büren und Siersdorf teil. Währenddessen ließ Albert Becker nüt großem Erfolg seinen Bläserkreis zum Frühschoppenkonzert aufspielen.
Am Nachmittag leiteten die “Seelords” aus Dillingen-Diefflen unter Leitung von Gerd Bosche das musikalische Programm ein. Die Mischung aus Musik und Gesang kam beim Publikum in der gut besetzten Niedtalhalle ausgezeichnet an. Siegfried Fisch stellte das heimische Mandolinenorchester “Niedtal” nüt einer päzise ausgearbeiteten Auswahl wohl- vertrauter Klänge vor. Das Seniorenorchester Urexweiler, ein sehr homogener Klangkörper, verzauberte unter Leitung von Otto Kunz mit dem gelungenen Mix von Mandolinen, Mandolas und Gitarren und Gesang. 100 Zupfmusiker spielten dann beim Massenkonzert der “Jung ge- blieben Alten” auf der Bühne und ordne- ten sich dem Siersburger Dirigenten Fisch unter. Eine der Mitwirkenden war Adele Meyers von der “Primsperle” Nalbach. Ihr Mann, der über 40 Jahre dieses Orchester geleitet hatte, war natürlich ein ebenso aufmerksamer Zuhörer.
Zufrieden zeigte sich der Landesvor- sitzende des Bundes für Zupf- & Volksmusik Saar, Thomas Kronenberger (Ensdorf). Bei positiver Mitgliederent Meklung seien im Saarland über 60 Ensembles aktiv. Erfreulich sei die Jugendarbeit. Allein an den drei Sommerkursen der Landesakademie Ottweiler, an der er als Dozent tätig ist, hätten sich etwa 120 Teilnehmer für die Weiterbildung in der Zupf- und Volksmusik eingeschrieben.

[Saarbrücker Zeitung]