Letztes Update: 11. December 2017

Grundlehrgang I

Bericht
Alles war ganz anders! Zumindest die Anreise, Einige waren schon fast auf dem Weg nach Ottweiler, so wie in den vielen Jahren zuvor auch. Aber die Landesakademie hatte schon im 3. Jahr in Folge die 1. Ferienwoche für andere Verbände vergeben, sodass wir in die nagelneue Jugendherberge nach Homburg ausgewichen sind. Eine super gute Entscheidung. Die Akademie fehlt zwar denjenigen, die schon öfter da waren, aber die Zimmer sind klasse geräumig, die Tagungsräume groß und hell und das Essen wirklich gut. Darüber hinaus gibt es ein Bistro, mit Getränken und Snacks das von 8 - 22 Uhr geöffnet ist, und ein Spielzimmer im Keller mit Tischfussball, Eisstockschiessen, Billard und vielem mehr. Ansonsten ist die Jugendherberge wohl eher als Jugendhotel zu beschreiben, alleine das Atrium im Inneren erinnert an südländischen Urlaub. Ein tolles Haus. Aber nun zum Eigentlichen: dem Kurs. :
Zur Anreise waren die ersten 18 Teilnehmer und 5 Dozenten da, Eine Teilnehmerin hatte den Termin verschlafen und 3 Teilnehmer kamen von Montag bis Donnerstag, weil sie speziellen Unterricht als Ausbilder für die Gitarre erhielten. Der Tagesablauf war dann unverändert wie jedes Jahr: Einzelunterrichte, Ensemblespiel, Orchester, Musiktheorie, Traumreise und das abendliche Vorspiel der Kursteilnehmer. Viele neue Gesichter gesellten sich zu den "alten Hasen" des Kurses und über das Spiel "Mörder" waren wir alle gleich ein Team und hielten zusammen. Und am ersten Abend wurden dann die letzten Zweifel oder Langeweile Befürchtungen aus dem Weg geräumt. Das Haus hatte einen "Käfig" aufgestellt, in dem wir jeden Abend Fußball spielen konnten. Basketball wäre auch möglich gewesen, aber wer will das schon.
Thomas Kronenberger, unser Kursleiter, begann die Tage jeweils nach dem Frühstück mit dem "aufwachen". Klingt komisch, is' aber so! Hier wurde Kritik angebracht oder Informationen für den Tag weitergegeben und das 1. gemeinsame Spiel gespielt. Danach brachten uns Barbara Deinsberger (Blockflöte) und die Martina Hümbert (Mandoline) die Musiktheorie in 2 unterschiedlichen Gruppen bei. Birgit Bernardi und Matthias Wollny begannen parallel mit Ihrem Gitarrenunterricht. Thomas hatte dann noch für die Gitarren die Liedbegleitung angeboten. Zum einen konnten wir hier den Rhythmus für das Stück im Lehrgangsorchester einproben und zum anderen haben wir einen Blues gelernt. Wusste ja gar nicht, dass ich so was überhaupt kann. Ebenso konnten die, die es wollten, sich bei einer Traumreise entspannen und den Geschichten von Thomas bei klasse Gitarrenmusik lauschen, -auf CD- versteht sich! Die Lehrprobenschüler hatten dann vormittags und nachmittags die Gelegenheit, Thomas über die Tipps und Tricks des qualifizierten Gitarrenunterrichtes auszufragen. Über einiges waren sie doch sehr positiv überrascht. An dieser Stelle: danke liebe Barbara, dass du uns den Gitarrenschüler gespielt hast. Hoffe, du bleibst dabei und spielst fleißig dein neues Instrument. Ist ja auch was anderes als so 'ne Blockflöte. Da hat man was richtiges in der Hand und neben der Melodie auch die Begleitmöglichkeit.
Der Betriebsleiter und das meiste Personal in der Jugendherberge waren echt nett. So bot man uns an, dass wir einen Grillabend machen können. Na ja, das kannten wir ja schon von "unserem Rudolf" in der Akademie. Neu war hier, dass der Koch dies zwar anbot, aber Thomas dann den Schwenkmeister für alle spielen musste. Kompliment, kanna ganz gudd. Woa escht lecker. Das mit dem rechtzeitigem Fertigstellen des Essens muss er aber noch lernen. Am Familienbesuchstag gaben wir den Eltern einen 1. Eindruck, was wir in dem Kurs so machten und freitags ging es dann für Elena, Selina, David und Malik mit Thomas zum Rundfunk. In der Lifesendung "Singendes klingendes Dreiländereck" auf SR 3 wurden die 5 über die BZVS Kurse und Jugendarbeit befragt. Die Aufregung bei den Teilnehmern war sehr groß und alle in der Jugendherberge saßen gespannt mit der gleichen Aufregung vor dem Radio und verfolgten sehr aufmerksam die Fragen und vor allem Antworten. Super gemacht, eine schöne Sendung.
Weil es dann in den letzten Tagen unerträglich Heiß wurde, begaben wir uns von 15 Uhr bis ca. 16.30h in den Stadtpark Homburg. Dort in mitten einer sonnenverbrannten Wiese ist ein kleiner Teich mit einem Schiff angelegt. Die Wasserhöhe vielleicht 50 cm tief. Aber, die Teilnehmer haben sofort bewiesen, dass man sich da komplett reinstürzen kann und sogar ein paar Züge schwimmen und untertauchen konnte. Nette Abkühlung und andere wiederum spielten den Parkbesuchern ein paar Stück mit Gesang auf der Gitarre vor. Kam auch gut an. Danke Aline und dem mutigen Grundkurschor.
Und dann, wie jedes Jahr, der letzte Tag. Morgens die Theorieprüfungen, packen und noch einmal essen, danach kurze Probe für das Abschlusskonzert. Die Eltern kamen voller Erwartungen und wir gaben unser Bestes. Abschied ist sch? und Tränen flossen in Mengen. Ein toller Kurs ging zu Ende. Vielen Dank an alle Dozenten für diese schöne Woche. Wir sehen uns in 2007 wieder, dann aber in der Landesakademie, da fühlen wir uns auch zuhause. Die Jugendherberge in Homburg empfehlen wir allen, die eine Probemöglichkeit in einer schöne Unterkunft suchen.


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